Wie alles begann

Während des ersten coronabedingten Lockdowns (Frühjahr 2020) erreichten uns Anfragen von Lehrkräften aus unterschiedlichen Ländern, wie digitale Medien für den Unterricht und im Unterricht genutzt werden können. Die „Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg“ setzte sich zum Ziel, eine Arbeitsgruppe auf der Suche nach Lösungen zu unterstützen. Über bestehende Netzwerke fanden sich im Oktober 2020 verschiedene Expert*innen zu einem grenzüberschreitenden Austausch zusammen. In den vergangenen Monaten entstand daraus ein interdisziplinäres und vielseitiges Weiterbildungsprogramm.

Die Intention der Organisatoren ist es, in Zusammenarbeit mit Expert:innen aus der Praxis, Hilfen für den digitalen Unterricht zu entwickeln und weiterzugeben. Aus der Perspektive eines zukunftsfähigen Deutschunterrichts in einer digitalisierten Welt, wird die Themenreihe nicht nur für die Corona-Zeit relevant sein, vielmehr geht es uns darum, nachhaltige Konzepte für die Unterrichtspraxis zu etablieren. Unser Ziel ist es, für alle interessierten Lehrpersonen Angebote zu schaffen, damit diese sich, trotz unterschiedlicher Vorkenntnisse und technische Ausstattung, auf dem Gebiet des mediengestützten Unterrichts weiterentwickeln können.  Langfristig kann so eine Netzwerk aus engagierten Lehrkräften entstehen, die gemeinsam länderübergreifende Projekte entwickeln und durchführen und in ihren Bildungssystemen den Deutschunterricht auf lange Sicht attraktiver machen.